Jugend/Geräteriege2025

Ausflug vom 13. September 2025

Bericht

Am 13. September trafen sich 17 Kinder, zwei Leiterinnen, eine Mutter und ein Vater mit seinem Sohn, um einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Das Ziel war den Kindern zu Beginn unbekannt, nur die Leiterinnen wussten es. Monika hatte ihnen verraten, welchen Zug wir nehmen. Während der Fahrt nach Pfäffikon SZ hatten einige die Diskussion im Zug mitgehört, was wir am Ziel alles unternehmen können. So mussten wir das Geheimnis am Bahnhof Pfäffikon SZ letztendlich lüften. Einige kannten unser Ziel, für andere war es etwas ganz Neues. Als wir in Sattel bei der Talstation der Gondelbahn zum Mostelberg ankamen, ging Monika die Tickets für die Gruppe lösen. Jedes Kind konnte dreimal mit dem Rodel oder Tubing den 600 m langen «Stuckli Run» hinunter sausen.

Um halb 12 Uhr brachen wir auf und gingen über die Fussgängerhängebrücke «Raiffeisen-Skywalk». Bei der Eröffnung der Hängebrücke im Jahr 2010 war sie mit 374 Metern die längste Fussgängerhängebrücke Europas. Inzwischen gibt es längere Hängebrücken.
Gegen Ende der Brücke schwankte sie stark. Trotzdem gingen alle freudig und ohne jegliche Angst hinüber.

Beim Rondo entstand das erste Gruppenfoto. Nach einem kurzen Spaziergang trafen wir auf einem Spielplatz beim Herrenboden ein. Die Kinder hatten ihren Hunger vergessen; stattdessen wurde gespielt, geschaukelt, gerutscht und auf der «Gigampfi» hin- und hergeschaukelt.
Ein kleines Häschen wollte nicht im Stall bleiben, das musste unbedingt gerettet werden. Es kannte die Lücken im Zaun sehr gut, wo es ausbrechen und wieder zurück in den Stall hoppeln kann. Die Mädchen fingen es ein und setzen es wieder ins Gehege zurück. Natürlich musste es zuvor von möglichst allen gestreichelt werden.

Nachdem Mittagessen und einer kleinen Gruppenarbeit gingen wir zurück zum Mostelberg / Bergstation der Gondelbahn, wo die Kinder die Hüpfburgen ausprobierten.

Am Morgen hatte Monika die Kinder in fünf Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe bestand aus zwei älteren und drei jüngeren Mädchen. Die Älteren kümmerten sich vorbildlich um die Jüngeren, so dass wir Leiterinnen nur zeitliche Leitplanken vorgeben mussten – und danach sahen wir sie nicht mehr.

Um halb 4 Uhr brachen wir auf und fuhren mit der Gondel ins Tal nach Sattel. Hier gab es das letzte Gruppenfoto. Früher als geplant konnten wir unsere Heimreise antreten. Für diese mussten wir zum Bahnhof Sattel gehen. Monika führte die Gruppe zum alten Bahnhof Sattel. Dort angekommen wurde der Irrtum bemerkt und wir eilten zum neuen Bahnhof. Wir konnten kurz verschnaufen, ehe der Zug einfuhr und uns nach Biberbrugg brachte. Dort wechselten wir auf einen anderen Zug nach Wädenswil, um anschliessend mit der nächsten S-Bahn nach Zürich zu fahren.

Alle Kinder waren sehr glücklich über den Ausflug. Sie wollten sich nicht voneinander trennen oder konnten es kaum erwarten, ihren Eltern vom Erlebten zu erzählen.

Ich danke Nastasia und Lena für ihre Mithilfe.

Monika Meile

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